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Geld leihen gegen Pfand

Mit Geldsorgen kommen viele Menschen gelegentlich in Berührung. Um rasch ans Geld zu kommen muss es nicht immer ein Kredit sein. Pfandleihhäuser sind sehr beliebten Anlaufstellen, vor allem wenn es auf Schnelligkeit und Unkompliziertheit Wert gelegt wird. Für wen es sich auszahlt, zu einem Pfandleihhaus zu gehen, und für wen nicht – darüber in unserem Artikel.

Allgemeines zu Pfandleihhäusern

Allein in Deutschland gibt es heutzutage rund 200 solche Häuser, welche über eine Million Personen im Jahr bedienen. Pfandgeschäfte wurden schon vor Chr. abgewickelt – und werden wohl im nächsten Jahrtausend genauso laufen. Doch warum sind sie so beliebt?

Vorteile bei einer Pfandleihe

In der ersten Linie werden Pfandleihkredite wegen der schnellen und einfachen Abwicklung geschätzt. Als Pfand werden diverse Gegenstände genommen, von einem Auto über Goldschmuck bis zur Technik. Der Wert des Pfandgegenstandes wird in der Regel innerhalb weniger Minuten von einem Experten geschätzt, und die mögliche Leihsumme genannt. Die Fristen für die Leihe reichen von einigen Tagen bis zu einem Jahr, sollte eine Verlängerung gewünscht werden, sogar länger. Die Gebühren werden sofort genannt, man verlangt weder Bürger noch Schufa-Auskünfte. Will man den Pfandgegenstand nicht retour haben, muss man den Pfandkredit nicht zurückzahlen. Die Sache wird an einen Dritten verkauft, so bekommt des Pfandleihhaus sein Geld zurück.

Nachteile bei einer Pfandleihe

Die Vorteile wäre viel zu schön, wenn es nicht einige Nachteile gäbe. So sind die Gebühren nicht ohne, und beim Vergleich mit einem Bankkredit, wird eindeutig der Kredit günstiger sein. Weiters, der geschätzte und ausbezahlter Wert des geliehenen Gegenstandes wird nicht der Wiederverkaufswert sein. In der Regel zahlen die Pfandleihhäuser rund 50% des Wertes aus. Es liegt darin, dass sie sich absichern wollen, im Falle, dass der Wertgegenstand nicht abgeholt wird und somit verkauft werden muss – es gelingt ja nicht immer, einen angemessenen Preis bei Auktionen zu erziehen. Immerhin werden rund 10% der hinterlegten Werte nicht mehr ausgelöst.

Zur Orientierung: Statistisch gesehen liegt die durchschnittliche Leihsumme von einem Pfandhaus bei 300€. Was nicht heißt, dass die Summen bis 50 € oder über 5.000 € geliehen werden können, vorausgesetzt natürlich, dass der Gegenstand auf diesen Wert geschätzt wird und leihfähig ist.

Fazit: Wenn man schnelles Geld braucht und ein Bankkredit nicht in die Frage kommt, weil man, zum Beispiel, schlechte Schufa-score hat, so ist der Weg zum Pfandleihhaus eine gute Alternative. Allerdings muss man beachten, dass Leihgebühren sehr hoch sind. Es zahlt sich jedenfalls aus, mehrere Kreditanfragen zu stellen – Kreditvermittler sind oft weniger streng bei der Kreditvergabe als Hausbank, und bitten dazu kleinere Verzinsungen für die Leihsummen an, als die Pfandleihhäuser.

 

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