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Obdachlos wegen Schufa

Negative Schufa bedeutet nicht immer, dass man im Moment einfach keinen Kredit bekommt, und man damit leben soll.  Viel mehr können unglaubliche Schicksalsschläge dahinterstecken.

Wen kann es treffen

Das Schicksal kann auf unerwartete Art und Weise zuschlagen. Manchmal hart. So etwa könnte es, zumindest rein theoretisch, jeden Erwachsenen treffen: Eine Hand brechen. Und wenn ganz viele sich davon relativ schnell erholen, gibt es auch solche, bei denen es länger dauert, bis die Heilung eintritt. Und schon beginnt die Misere: Man kann länger nicht arbeiten. Irgendwann hält der Arbeitsgeber nicht mehr durch und kündigt Einen. Es fehlt schwerer, die Miete zu bezahlen. Nach ein-zwei Ausfällen wird der Vermieter an der Wohnungstür klopfen und Mietvertrag kündigen wollen. Da wird der Schufa auch „wach“, und „notiert“ das Geschehene. Eine neue Wohnung zu finden wird zu Mission Impossible.

Reiche Fantasie? Nein, Realität – und wohl kaum ein Einzelfall.

Wie kommt es zur Obdachlosigkeit

Die Gründe für Obdachlosigkeit sind individuell. So kann eine Scheidung, vor allem für eine Frau, sehr viel zum Negativen ändern. Jobverlust ist auch einer der häufigsten Gründe, warum man in die Obdachlosigkeit stürzen kann. Auch eine Erkrankung kann vieles kaputt machen.

Allerdings sind nicht nur die persönlichen Gründe allein für solche Misere verantwortlich. Die generelle Situation auf dem Wohnungsmarkt bringen sogar arbeitende und gesunde Menschen zum Verzweifeln. Denn die Wohnungen werden ständig teurer. Viele Singles und Niedrigverdiener haben beim Bezahlen der eigenen Wohnung Schwierigkeiten. Erkrankten oder Arbeitslosen kann es noch schlechter gehen.

Was tun dagegen

Es gibt viele Auswege, und da jeder Mensch und seine Geschichte anders sind, gibt es Keinen idealen. Für einen ist es einfach sich zusammenraffen, für den anderen – sich helfen lassen – sei es durch Notunterkünfte oder Anwaltshilfe, für den nächsten vielleicht sich um Schufa kümmern.  Aber alle Personen haben nach dem Erlebten nur einen Wunsch – nie wieder in die Situation der Obdachlosigkeit zu kommen.

Wenn man diverse professionelle Rate im Internet durchliest, weißt man, dass man sich am besten mit einem fixen Arbeitsplatz helfen kann. Sobald man einen Job hat und keinen Kopf über die aktuellen Zahlungen machen muss, kann man sich um die eigenen Schufa kümmern. Negative Einträge auf Richtigkeit überprüfen ist wichtig, denn Fehler kommen öfters vor als man denkt. Mit einem professionellen Schuldnerberater ist auch viel geholfen, sollte man welche Schulden haben. Wenn man eine Arbeit hat, kann man über einen Kredit nachdenken, sollten die Schulden so schnell wie möglich zurückbezahlt werden. Heutzutage vergibt man auch Kredite ohne Schufa  – ist aber nur dann ratsam, wenn das Nutzen davon groß ist, etwa wenn die Bezahlung der alten Schulden dringend und unabwendbar ist.

Fazit: Manche Schicksalsschläge sind schwer zu verkraften. Obdachlosigkeit gehört dazu. Negativer Schufa könnte dazu einiges beitragen. Wichtig ist, nicht der Mut zu verlieren, nicht aufgeben, eine Hilfe suchen und kämpfen – nur dann kann man den Kamp gewinnen. Und die Gewinner lernen immer daraus, so dass sie in solche Situation nicht mehr kommen.

 

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