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Spezielle Kredite zur Finanzierung einer Solaranlage

In der Zeit, wo die Temperaturen steigen, wird die Anschaffung einer Solaranlage besonders attraktiv. Der heutige Kreditmarkt bietet zahlreiche Möglichkeiten an, eine private Photovoltaikanlage zu finanzieren. Doch bevor man sich eine Solaranlage auf das Dach setzt, sollte man genau nachrechnen, ob sich die Investition in der Zukunft überhaupt rentiert.

Wann rechnet sich die Solaranlage?

Eine Photovoltaikanlage erzeugt den Strom auf eine umweltfreundliche Weise, was im Endeffekt die CO2-Emissionen senken kann. Zudem gibt es auch einen möglichen Ertrag der Solaranlage, dank einer Einspeisevergütung für Solarstrom, die langfristig dem Betreiber mehr Geld bringt, als die Anschaffungskosten. Dies funktioniert aber nur, wenn eine Solaranlage über einen vergünstigten speziellen Solarkredit finanziert wird.

Laut einer Beispielrechnung, die der Europressedienst erstellt hat, kosten eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 5 Kilowatt ungefähr 6.500 Euro. Ca. ein Dritter des Stroms, den die Anlage produziert, kann einen Haushalt mit 4 Personen versorgen. Der restliche Strom wird ins Netz zurück eingespeist.

Die Summe, die nach 20 Jahren Betriebszeit erspart werden kann, wird dann die Ausgaben wesentlich übersteigen. Die ungefähre Kalkulation ergibt also etwa 8.000 Euro Gewinn.

Finanzierung einer Solaranlage über Kredit

Solarkredite sind eine relativ neue Form eines Kredits, um eine Photovoltaikanlage neu zu errichten. Da die Solaranlagen für die Senkung von CO2-Emissionen gedacht sind, wird die Anschaffung von denen auch vor allem staatlich unterstützt. Und zwar mit einem Förderprogramm 275, das:

  • einen günstigen Kredit und einen Tilgungszuschuss für den Betreiber gewährleisten kann;
  • die Finanzierung erfolgt dabei über die staatliche KfW-Bank und kann bis zu 100 Prozent der Kosten abdecken.

Der Betreiber muss dann einen Antrag für KfW-Kredit über seine Hausbank stellen und auch einen Eigenkapitalanteil (etwa ein Viertel) dabei bereitstellen. Die Bank schätzt Ihre Bonität und die Risiken ein, die mit der kreditvergabe entstehen können. Um sich abzusichern, wird die Bank auch bestimmte Sicherheiten fördern.

Aber eine gewisse Sicherheit wird genau durch die Staatsförderung von Solarstrom gewährleistet, und zwar als die Einspeisevergütung, die im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) geregelt wird und die Sie als Sicherheit an die Bank abtreten können.

Das Kreditangebot von einer staatlichen Bank bedeutet aber nicht immer die besten Konditionen und die niedrigsten Zinsen. Außerdem reichen die staatlichen Mittel zur Förderung der Solaranlagen leider nicht für alle Antragsteller aus, sodass die dann nach eine andere Finanzierungsmöglichkeit suchen müssen. In der Regel ist eine kostenlose Sondertilgung bei solchen Staatskrediten auch nicht möglich.

Daher lohnt es sich, sich die Konditionen für Solarkredite von anderen Geschäftsbanken anzuschauen und einen gründlichen Vergleich zu machen.

Fazit: Die Solaranlagen sind schon lange eine Realität, die man nicht entgehen sollte. Mit richtigen Kalkulationen und kompetenten Beratung können die Solaranlagen vorteilhaft sein und auch ihren Haushalt mehr umweltfreundlich machen.

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