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Varianten der Autofinanzierung

Ein Auto zu haben hat für Viele eine große Bedeutung. Man bekommt nicht nur das Wagen, sondern auch Freiheit und Selbständigkeit damit. Manche brauchen ein Auto um täglich zur Arbeit zu fahren, und somit ist es auch Existenzgrundlage. Oder wenn ein altes Auto kaputt wird, braucht man ein Neues. Doch die Finanzierung eines Autos kann ganz schön ins Geld gehen. Und so fragt man sich vor dem Kauf, welche Finanzierungen gibt es überhaupt und welche ist die Richtige für mich?

Kredit

Ein Kredit ist wohl die beliebteste, und somit auch die häufigste Finanzierungsart von einem Auto. Heutzutage, wo die Zinsen auf dem niedrigen Niveau sich befinden, ist es auch oft auch die günstigste Art, ein Auto zu finanzieren. Natürlich hängt es sowohl von Konditionen als auch von dem Zinssatz ab. Manchmal ist der Kredit bei einer Bank sogar günstiger als direkte Finanzierung über das Autohaus. Vor allem dann kann es der Fall sein, wenn man gute Bonität besitzt und langjährige Kunde bei der Bank ist.

Ratenfinanzierung

Ratenfinanzierungen werden oft direkt bei Autohaus angeboten. Es ist eine unkomplizierte Art, ein Auto zu erwerben, weil in der Regel werden nur Lohnbestätigungen als Sicherheiten verlangt. Laufzeit der Ratenzahlungen liegt durchschnittlich zwischen 5 und 10 Jahren. Ratenzahlungen ist einfache zu vereinbaren als einen Kredit zu bekommen, dennoch die Kosten sind im Endeffekt höher. Empfehlenswert, die Kosten für Ratenfinanzierung mit Kreditkosten vergleichen, und gegebenenfalls sich für günstigere Variante entscheiden.

Leasing

Statistik besagt, dass im Jahr 2016 fast 40% alle Fahrzeuge geleast waren. Dazu muss man sagen, dass Löwenanteil davon auf Firmenfahrzeugen liegt. Wegen steuerlichen Vorteilen zahlt es sich für die Firmen aus, ein Auto zu leasen. Als Privatperson muss man sich mit dem Thema „Leasing“ sehr gut auseinandersetzen, um eine Entscheidung zu treffen, ob man den Wagen kaufen oder leasen soll.

Zu Vorteilen eines Leasings gehören gleichbleibende monatliche Raten (bei Krediten können sie sich ändern), kurze Leasingverträge (durchschnittlich 4 Jahre; im Vergleich zu Krediten – durchschnittlich 8 Jahre). Desweiteren hat man beim Leasing kaum Sorgen um Werkstattkosten sowie man muss sich keine Sorgen machen, was man nach Vertragsende mit dem gebrauchten Auto machen muss – das Auto übergeht einfach dem Leasinggeber. Natürlich gibt es auch Nachteile beim Leasing, so kann man sich nie Eigentümer nennen – außer man sich am Ende des Vertrages für den Kauf entscheidet, und man kann nur schwer aus dem Leasingvertrag aussteigen, sollte man früher als im Vertrag angegeben, das Auto nicht mehr benötigen.

Weitere Varianten

Ist das Geld für den Autokauf vorhanden, kann man das Auto barbezahlen. Barkauf bietet viele Vorteile, wie diverse Rabatte und Vergünstigungen. Kreditkosten fallen nicht an, so dass man am Ende viel günstiger auskommt als bei oberen Varianten. Andererseits kann man die Menschen verstehen, welche nicht sofort bezahlen wollen, auch wenn sie die benötigte Summe hätten. Man bezahlt die stolze Summe sofort, und sie ist somit weg – hätte aber zum Beispiel bei einer Bank gewinnbringend eingelegt werden können. Die Frage, ob man bei einer Barzahlung tatsächlich was spart, bleibt somit offen. Es gibt noch Drei-Wege-Finanzierung. Sie eine Mischung aus Leasing und Kredit, und ist gut geeignet für diejenigen, die sich nicht sicher sind, ob das Fahrzeug das Richtige für sie ist.

Fazit: Es kommt oft auf den Einzelfall an. Der beste Rat wäre, verschiedene Finanzierungsmodelle vergleichen und mehrere Angebote holen, um sich am Ende wirklich für die passendste Variante zu entscheiden.

 

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