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Crowdfunding – eine echte Alternative zum Bankkredit?

Es muss nicht immer eine Bank sein, wo man sich Geld leihen kann. Auch nicht der beste Freund oder Eltern. Wer innovativ und dazu ideenreich ist, der kann mithilfe von Crowdfunding versuchen, um ans Geld zu kommen. Und so viel kann schon jetzt verraten werden: Crowdfunding ist eine echte Alternative zum Bankkredit – aber nicht für jeden.

Crowdfunding: was steckt dahinter

Generell gesehen ist Crowdfunding eine Art Finanzierungsform vor allem für Startups und Gründer. Und natürlich, von der anderen Seite gesehen, ist es eine Möglichkeit das Geld in die Projekte zu investieren. Allein im Jahr 2017 wurden über 200 Millionen in Crowdfunding-Projekte investiert. Eine riesige Summe, die Tendenz ist steigend.

Da die Idee vor Investoren auf der Plattform präsentiert werden müssen, um auf der Art das Interesse zu wecken sowie Investitionswünsche auszulösen, eignet sich Crowdfunding am besten für Personen mit leicht verständlichen Ideen. Wenn die Idee schafft, die Aufmerksamkeit von einem breiten Publikum zu gewinnen, hat man schon fast gewonnen. Es wird gern investiert, meistens nicht allzu höhe Beiträge, die aber summiert zu einer schönen Summe werden.

Vor und Nachteile von Crowdfunding

Zu Vorteilen kann man definitiv die Anzahl an Unterstützer zählen. Es sind mehrere Personen, die ihr Geld in diverse Geschäftsidee/Projekte investieren – so ist man nicht von der Entscheidung eines Einzelnen abhängig ist. Investoren werden oft auch die ersten Kunden, so dass man quasi doppelt profitiert: man bekommt nicht nur das Geld, sondern auch die ersten Kunden durch Crowdfunding.

Der größte Nachteil ist ein Risiko des Totalverlustes – dies aber vor allem für Investoren relevant. Dazu muss man aber sagen, dass kaum ein Investor sein ganzes Geld in nur ein Projekt investiert, so dass es kaum bei jemanden vorkommt, dass man sein gesamtes Geld verliert. Das Risiko wird minimiert, in dem man Investitionen auf mehrere Projekte verteilt.

Was spricht gegen den guten alten Bankkredit?

Wenn Crowdfunding so viele Vorteile hat, braucht man überhaupt an einer Bank denken, wenn man finanzielle Mittel benötigt? Vor allem heutzutage bieten Banken ganz günstige Kredite an, so dass es von Kosten hier ein Bankkredit sogar günstiger sein kann als sich durch Crowdfunding finanzieren lassen. Und dennoch: Banken finanzieren nicht jedes Vorhaben, und vor allem Gründer und Startups haben bei ihnen schwer, nicht zuletzt wegen Basel III. Banken bieten aber mehr Sicherheiten und mehr Fachkenntnisse, sowie Beratung – beim Crowdfunding ist man oft auf sich selbst gestellt.

Fazit: Crowdfunding boomt. Immer mehr Leute wenden sich an die Plattform. Immer öfters liest man von diversen Erfolgsgeschichten. Banken sehen mittlerweile Crowdfunding als Konkurrenten. Man kann sehr wohl Crowdfunding als eine echte Alternative zum Bankkredit bezeichnen, allerdings mehr für Startups und Unternehmensgründer. Auch in der Immobilienbranche wird Crowdfunding vermehrt verwendet. Alle anderen Kunden sind bei den Banken zurzeit – vor allem wegen niedrigen Zinsen – besser aufgehoben.

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