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Spenden trotz schlechter Bonität?

Jeder weißt: Wer spendet, der tut was Gutes. Spenden ist wie Anker für diejenigen, die im Not geraten sind. Doch wer selber im Geldnot ist, kann wohl kaum ein Spender sein. Oder doch?

Geldspenden

Wenn einem finanziell nicht gut geht, ist es verständlich, dass in dem Fall kaum nach Spenden sein könnte. Man kämpft vielleicht selbst um finanzielles Überleben und kommt mit vorhandenen Mitteln gerade mal knapp über die Runden. Aber mal ehrlich: ein paar Euro wird Ihre Situation nicht retten. Die Menschen im Not – schon.

Falls man behauptet, man wäre auch im Not, weil vielleicht eigene Schufa gerade so schlecht ist, dann sollte man mal eine Krebsstation besuchen, um echte Not kennenzulernen. Schlechte Bonität ist mit eigenen Kräften verbesserbar, schwere Schicksalsschläge wie unheilbaren Krankheiten – eher kaum.

Spendenabsetzbarkeit

Spenden kann man von der Steuer absetzen. Es geht ganz einfach, man muss es einfach nachweisen können. Die ganzen Schritte könnt Ihr hier nachlesen.

Spenden ohne Geld

Wenn man sich gegen Geldspenden total quer stellt, und dennoch helfen mag, geht es natürlich auch ohne Geld. Hier wären gute Beispiele Blutspenden oder auch Stammzellespende. Auch eine gute Sache ist ehrenamtliche Arbeit. Man spendet quasi seine Zeit und die Emotionen, um andere zu unterstützen. Das kann man in Altersheimen, aber auch in Flüchtlingsheimen machen. Dabei tut man nicht nur den anderen was Gutes, sondern auch sich selbst – man fühlt sich einfach immer besser nach einer guten Tat.

Fazit:  Auch wenn manchmal eigene finanzielle Situation nicht rosig ausschaut und Bonität nach einer Verbesserung schreit, kann man sich mit dem Thema „spenden“ auseinandersetzen. Ein paar Euro bleiben fast immer übrig, und sogar die kann man nachher von der Steuer absetzen. Sieht man es nicht ein aber möchte dennoch was Gutes tun, so kann man trotzdem Spenden ohne dass man in die Geldbörse greifen muss. Es geht von Sachspenden bis zu Blutspenden. Was man danach bekommt, ist ein positives Gefühl. Vorstellbar ist auch, dass wenn man sieht, dass es Menschen gibt, denen es viel schlechter geht, betrachtet man die eigene, ungünstige finanzielle Situation von einem anderen Blickwinkel.

 

 

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