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Zu Weihnachten schauen Wenige aufs Geld

Es gibt Zeiten, wo Deutsche weniger aufs Geld schauen: Urlaube, zum Beispiel, gehören fest dazu. Aber auch zu Weihnachten wird es kaum gespart.
Die Zeit rund um den Heiligen Abend kann richtig teuer werden: Geschenke für die Liebsten, Weihnachtsbaum, Dekoration, Essen, Reisen etc. Es kommt einiges zusammen. Für eine beachtliche Prozentanzahl der Deutschen gehört dieser Feiertag zu den Zeiten, wo man einfach tiefer in die Tasche greift, ohne dabei aufs Geld zu achten.

Teures Weihnachtsfest

Die aktuellen Statistiken besagen, dass mehr als 80% der Deutschen zu Weihnachten Geschenke kaufen. Es gibt auch eine kleine Anzahl an Personen, welche aus Prinzipien nichts schenken und nichts geschenkt bekommen wollen. Der Rest lässt es dem Zufall überlassen.

Wie viel Geld für Bescherung ausgegeben wird, liegt es immer an dem jeweiligen Schenker. Im Durchschnitt gibt jede Person rund 200 € aus. Diese Zahl lässt sich allerdings nicht verallgemeinern: Wo manche Geschenke in der Höhe vom 20 € für ausreichend halten, geben andere wiederrum 500 € dafür aus. Es gibt jedoch eine Gemeinsamkeit – aufs Geld wird so viel wie nicht geschaut, und man gibt oft mehr aus als man vorhatte.

Womit werden die Ausgaben finanziert? Die Meisten (rund 70%) kaufen Geschenke für das Geld, welches von dem letzten Gehalt stammen. Gute ¼ aller Personen tun entweder das Konto dafür überziehen, oder sie haben die benötigte Summe im Laufe des Jahres angespart. Lediglich ein kleiner Prozentsatz der Personen nimmt sich ein Kredit auf, um ihre Liebsten beschenken zu können. Auch wenn ein Kredit fast immer günstiger als Kontoüberziehung ist, scheint diese Form der Geschenkefinanzierung gerade zu Weihnachten nicht sehr verbreitet zu sein.

Weihnachtsgeschenke für Kinder

Weihnachten war nie ein günstiges Fest, aber Kinder machen das Weihnachten erst richtig teuer. Es wurde ausgerechnet, dass Familien mit Kindern bis zu doppelt so viel ans Geld zu Weihnachten ausgeben, als Familien ohne Kinder. Und es liegt sicher nicht nur an Plätzchen und Weihnachtsbäumen. Die Kinder im Gegenteil zu den Erwachsenen, geben oft in ihren Freundschaftskreisen bekannt, was sie zum Fest geschenkt bekommen haben und geben damit an. Das wissen die Eltern und fühlen sich unter Druck gesetzt, für Kinder mehr als beabsichtigt zu kaufen, auch wenn es die üblichen Einkaufsrahmen sprengt. Und wo sich die Ausgaben für Kleinkinder noch in Rahmen halten, sind die Geschenke für größere Kinder und Teenager recht kostspielig. Bei ihnen stehen nämlich solche teuren Sachen wie Markenbekleidung oder Sachen rund um Computer ganz oben auf der Wunschliste.

Schulden machen wegen Weihnachten?

Zu Weihnachten ist die Stimmung feierlich. In der Zeit fällt es deswegen schwer, sich einzuschränken. Es muss einfach richtig gefeiert werden! Und da läuft die große Gefahr von ungeplanten Ausgaben. Ein paar Glühweine hin und da, handgemachte Baumschmuck vom Markt, eine Runde Eislaufen und etwas beim Stand essen kann schon hundert Euro an einem Tag verschlucken. Es gibt aber mehrere Tage rund um Weihnachten, welche zu solchen Geldausgaben verlocken. Neben Spontankäufen gehören Ratenangebote von Händlern zu den Gründen, warum man nach den Feiertagen oft tiefe Löcher im Haushaltbudget hat.

Viele gehen zu Weihnachten an ihre finanziellen Grenzen. Man soll möglichst einen kühlen Kopf bewahren, und nur dann mehrere Spontankäufe tätigen bzw auf Raten kaufen, wenn man sich sicher ist, auch noch nach den Feiertagen alle Rechnungen bezahlen zu können. Ist man sich unsicher, sollte man – auch wenn es sicher schwerfällt – darüber nachdenken, auf teure Geschenke, Ratenkäufe oder mehrere Weihnachtsmarktbesuche zu verzichten. Denn nichts ist bitterlicher als wegen dem schönsten Fest des Jahres in die Überschuldung zu geraten!

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